»bOWLing flutes«: Flötisten aller OWL Orchester im 5. Kammerkonzert der Bielefelder Philharmoniker, 12. Februar 2024

Bielefeld, 24. Januar 2024

»Haben Sie schon einmal ein Konzert mit 9 Flötisten erlebt? Im Ensemble ›bOWLing flutes‹ verbünden sich Querflöte, Piccoloflöte, Altflöte, Bassflöte und Kontrabassflöte aus ganz #OWL – natürlich auch Musiker der #Bielefelder #Philharmoniker. Für deren 5. Kammerkonzert kommen ›bOWLing flutes‹ am Montag, 12. Februar 2024, um 20 Uhr, im Kleinen Saal der Rudolf #Oetker #Halle zu einem Programm zusammen, das ganz der faszinierenden Formvielfalt und Klangvielfalt des Holzblasinstruments gewidmet ist – mit Werken von Mendelssohn bis hin zu Zeitgenössischem von John Rutter, Ian Clarke und Trevor Wye.«

Mit 4 »magischen« Holzbläserakkorden entführt Felix Mendelssohn Bartholdys #Ouvertüre zu Shakespeares romantisch poetischem Märchenspiel »Ein #Sommernachtstraum« das Publikum ins Zauberreich des Elfenkönigs Oberon. Neben diesem poetischen Motiv verarbeitete Mendelssohn zahlreiche weitere Elemente seiner Konzertouvertüre in seiner 1843 vollendeten, gleichnamigen Bühnenmusik – deren federleichte, schwerelos flirrende Atmosphäre die Leipziger »Piccolo Spezialistin« Gudrun Hinze in ihrer Bearbeitung für Flöte authentisch einfängt.

1962 schrieb Jacques Castérède die Suite »Flûtes en vacances« (»Flöten im Urlaub«) – und widmete jedem Satz eine andere Stimmung, die der Flötenklang hervorrufen kann. Gespielt werden im 5. Kammerkonzert drei der insgesamt vier Sätze: Flûtes joyeuses verleiht trillernd freudigen Gefühlen Ausdruck, die in Flûtes légères durch jazzige Rhythmen und Harmonien noch gesteigert werden. Flûtes réveuses hingegen bietet verträumte, elegische Klänge – und balanciert als mittlerer die ihn rahmenden Sätze so wirkungsvoll aus. Inspiriert von Johann Sebastian Bachs fünftem Brandenburgischen Konzert, schrieb John Rutter 1979 die ursprünglich 6 sätzige »#Suite #Antique« für Soloflöte, Streicher und Cembalo – ein emotionales Werk voll barocker Ausdruckskraft. Die Bearbeitung für Flötenensemble stammt von Robert Rainford, einem Musiklehrer und Pianist aus Nordengland. 

Noch einmal ganz andere Flöten Klangfarben erkundet Heike Beckmann in ihrem Quartett Levada: Die deutsche Jazzpianistin, Schauspielerin, Arrangeurin und Dirigentin nutzt neben den melodischen auch die perkussiven, geräuschhaften Gestaltungsmöglichkeiten des Instruments. Dabei übernimmt jede der 4 #Flöten die Funktion eines Schlaginstruments aus dem populären #Drumset. Wie Heike Beckmann in Levada bringt lan Clarke in seinem Stück »Within …« erweiterte Flötentechniken zum Einsatz – in seinem Fall Atemgeräusche, Mikrointervalle und gleichzeitiges Blasen und Singen. Zum Abschluss erklingt eine Auswahl der schönsten Originalsätze und Arrangements vom englischen Flötisten Trevor Wye.

Es spielen Birgit Krautwurst, Wiltrud Pemsl, Katja Schulte Bunert, (Bielefelder Philharmoniker), Johannes Heckmair, Vera Lang, Yulia Mun (Nordwestdeutsche Philharmonie), Magdalena Bäz, Gabriele Bertolini und Mechthild Braun (Symphonisches Orchester des Landestheaters Detmold) auf Querflöte, Piccoloflöte, Altflöte, Bassflöte und Kontrabassflöte.

Karten sind für 21,50 Euro (ermäßigt 10,75 Euro) erhältlich. Eine Einführung mit Laura Herder findet 35 Minuten vor Konzertbeginn statt.

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